Cerro Ccopane Grundstück
Im Süden von Peru
Das eisenhaltige Grundstück Cerro Ccopane besteht aus 22 zusammenhängenden Bergbau Konzessionen auf13.600 ha im Departamento Cusco im Süden Perus. Cuervo ist alleinige Besitzerin dieser Konzessionen. Die Gesellschaft besitzt weitere 5.400 ha Konzessionen in der Nähe von Cerro Ccopane. Das Projektgebiet liegt in direkter Linie 65 km südlich von Cusco, der Hauptstadt der Region und 600 km in direkter Linie südöstlich von Lima entfernt.
Die Physiographie des entsprechenden Gebietes ist bergig und geht von leicht gewellten bis zu gemässigten Unebenheiten bei grösseren Höhen in der Pampa (bis zu 4.600 m ü. M.S.) bis hin zu engen Schluchten und Canyons in niedrigeren Gegenden (3.200 m ü. M.S.). Das Explorations Camp der Gesellschaft in Orcopura befindet sich auf 3.850 m Höhe.
Für Forschungsaktivitäten ohne einen vor Ort Camp beim Cerro Ccopane Projekt gibt es Nahrungsmittel, Unterkünfte, Strom und Telefon in relativer Nähe, obwohl die meisten Lieferungen aus Cusco kommen.
Geologie
Die Explorationsziele auf dem Cerro Ccopane Grundstück sind oberflächennahe Eisenskarnerze, die massiv Magnetit und etwas Hämatit enthalten. Das Grundstück befindet sich in einem Kontaktzonengebiet zwischen der plutonischen tertiären Apurimac- und einem älteren Auslieger (aus dem kretazischen Zeitalter) der Arcurquina-Formation (Kalkstein) und es bestehen gute Chancen, dass zusätzliche Mineralisierungen von Eisenskarn entlang dieser Kontaktzone entdeckt werden. Die bedeutendsten auf den Konzessiongebieten bereits festgestellten Zutagetretungen befinden sich in den Gebieten mit Magnetit-Mineralisierung bei Orcopura (Wiychauccasa), Aurora und Huillque. Der Eisengehalt (Fe) der von Cuervo und ihren Beratern auf dem Grundstück gesammelten Muster hat ein handelsfähiges Potential (siehe Technischer Bericht).
Das Cerro Ccopane Eisen Projekt ist ein Grundstück, das aufgrund einer Revision der Erkundungen zusammen mit vor Ort Besuchen vom Personal der Gesellschaft und unabhängigen „qualifizierten Beratern“ als gut eingestuft wurde. Bei der augenblicklichen hohen Nachfrage nach Eisenerz gibt man für das Cerro Ccopane Grundstück weitere Erkundungen nach Eisenskarn in Auftrag.
Am 11. Juli 2007 wurde mit Endbeschluss Direktions-Beschluss Nr. 229-2007 MEM/AAM vom Energie- und Bergbauministerium von Peru der Umweltbewertung Kategorie „C“ für das Cerro Ccopane Grundstück der Gesellschaft stattgegeben. Diese Genehmigung ermöglicht es der Gesellschaft mit modernen Erkundungen zu beginnen, einschliesslich mit Diamantbohrungen auf den Konzessionsgebieten Posada 2 und Posada 5 (d. h. in den Huillque und Orocupra Gebieten). Eine Genehmigung der Kategorie „B“ für die Aurora Gebiete bei der Konzession Huini III steht noch aus.
Diamantbohrungen
Mitte 2007 hat die Gesellschaft mit einem Diamantbohr-Programm auf dem Cerro Ccopane Grundstück begonnen. Dieses Programm konzentriert sich auf Gebiete mit bekannter Mineralisierung an der Oberfläche und geophysikalen Anomalien, die bei durchgeführten magnetischen und gravimetrischen Untersuchungen im Umkreis von nur 1.500 ha der gesamten Grundstückfläche festgestellt wurden. Cuervo hat bis jetzt 21.000 m Bohrungen im Orcopura Gebiet durchgeführt. Eine Einschätzung der Mineralienvorkommen für das Orcopura Gebiet, die sich lediglich auf eine der vier bekannten Zonen auf dem Grundstück bezieht, und die sich auf die Ergebnisse von 121 Bohrlöcher stützt, beträgt 56 Mio t „gemessener“ Vorkommen mit 46,7 % Fe Gehalt und 51 Mio t „davon abgeleiteter“ mit 43,7 % Fe. Diamantbohrungen haben ebenfalls in der Huillque Mineralisationszone (mit 21 Bohrlöchern) und im Aurora Gebiet (mit 25 Bohrlöchern) begonnen. Die Ergebnisse, Landkarten, Querschnitte und Fotographien können hier im Menue am rechten Seitenstreifen angewählt werden.
Vor Ort im Projektgebiet wird auf dem Grundstück (Orcopura) über alle Bohrlöcher ein Bohrbericht erstellt und es werden Muster entnommen. Zur Zeit wird alle 1,5 m eine Musterentnahme bei Sektionen mit typischer Eisenmineralisierung gemacht. Analysen werden von SGS Minerals Services in ihren Laboreinrichtungen in Lima (Callao), Peru, durchgeführt. Es ist geplant eine Einrichtung zur Vorbereitung der Muster in Orcopura zu installieren. Eisen (Fe)-Analysen werden mit Titriermethoden durchgeführt, Schwefel (S)-Analysen werden mit einem LECO Ofen und alle anderen Analysen mit ICP-AES nach einem Digerieren mit vielen Säuren („total“) gemacht. Laborkontroll-Analysen werden bei ca. 10 % der eingereichten Muster vorgenommen, während diese bei ca. 5 % der gesamten vor Ort entnommenen doppelten zum Labor gesandten Muster gemacht werden. Die Gesellschaft ist mit der Reproduzierbarkeit der Analysen über die berichteten Elemente zufrieden.
Vorläufige metallurgische Studie
Die Gesellschaft erkannte schon schnell, dass viele der zur Analyse eingesandten Muster nicht nur Eisengehalte von über 55 % aufwiesen, sondern auch hohe Schwefel- und Kupfereinschlüsse. Dies kam wegen der geologischen Auslegung und Metallogie anderer Lagerstätten und Vorkommen in dem Skarn-Gürtel von Apurimac-Andahuaylas nicht ganz unerwartet. In diesem Gürtel befinden sich zum Beispiel Lagerstätten wie die Tintaya Mine, die wegen ihres Kupfergehaltes von Xstrata Inc. betrieben wird. Cuervo hat deshalb eine vorläufige metallurgische Studie mit schwach magnetischer Trennung (Davis Tube) von SGS Minerals Services in deren Anlagen in Lakefield, Ontario, Kanada, durchführen lassen. Insgesamt wurden 20 Muster, die aus den frühen Phasen ihres durchgeführten Diamant Bohrprogramms stammen, für diese Studie vorgelegt. Jedes Muster stammt von einem 1,5 m langen Bohrkern.
Aufgrund der Studienergebnisse glaubt die Gesellschaft, dass die metallurgischen Fragen auf eine relativ einfache Weise angegangen werden können. Die vorläufigen Davis Tube Ergebnisse deuten an, dass die meisten schwefelhaltigen Mineralien sowie das Kupfer mit geringer Verarbeitung entfernt werden können und dabei ein sehr hochgradiges Eisenerz Konzentrat (66 % - 69 % Fe) entsteht. Bei den als Teil dieser Untersuchung durchgeführten Analysen wurden auch die Silikawerte als innerhalb akzeptabler Grenzen eingestuft. Die Gesellschaft führt z. Zt. zusätzliche metallurgische Untersuchungen und Analysen durch.
Transport Studien
Zwei Transportstudien wurden von der Gesellschaft in Auftrag gegeben, um die Entwicklung des Potentials des Cerro Ccopane Eisenerz Projektes festzustellen. Der zweite und weitreichendere Bericht wurde im März 2009 fertiggestellt.
Die vor kurzem fertiggestellte Studie unter dem Titel “Cuervo Ressourcen, Cerro Ccopane Mine Peru: Mine to Port Conceptual Transport Study“ wurde von Sandwell Engineering Inc. („Sandwell“) aus Vancouver, BC erstellt mit Beiträgen von Herrn Frank Hanson der Firma Frank Hanson Consulting in Kila, Montana, dem Transportberater der Gesellschaft, der die anfänglichen Spezifikationen für die Studie zur Verfügung stellt. Die Studie wurde aufgrund des anhaltenden Erfolges bei dem zur Erforschung des Cerro Ccopane Geländes durchgeführten Bohrprogramm begonnen. Das Cerro Ccopane Gelände liegt 65 km südlich von Cusco, Peru, und ca. 320 km nördlich des Pazifikküstenhafens Matarani, im Departamento Arequipa, Peru.
Die wichtigsten Ergebnisse und Empfehlungen des Sandwell Berichtes können wie folgt zusammengefasst werden:
- Der Transport des Materials vom Cerro Ccopane Gelände stellt keine besonderen logistischen Herausforderungen dar. Alle untersuchten Transportmöglichkeiten sind technisch machbar.
- Eine Rohrleitung für Schlammerz vom Gelände zum Hafen wird zur Zeit als beste Transportalternative angesehen. Es sollte erwähnt werden, dass ähnliche Rohrleitungen für den Bergbaubetrieb von vergleichbaren Kapazitäten zur Zeit wo anders in Betrieb sind, und
- die Empfehlungen für weitere Studien umfassen zusätzliche Studien über den Hafen von Matarani und Studien über das Zusammenspiel zukünftiger Mineralverarbeitung mit zukünftigen Transportevaluierungen.
Die Gesellschaft ist durch die Resultate in diesen Berichten ermutigt das Projekt voranzutreiben, da sie Vertrauen in das Potential erwecken.
